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„Future in a Box“

(tig) Digitalisierung ist kein Trend, sondern eine tiefgreifende gesellschaftliche Evolution. Vor diesem Hintergrund präsentierte der Kaffeemaschinenhersteller WMF auf den Frühjahrsmessen 2016 sein neues Technologiekonzept „Future in a Box“.

WMF präsentiert mit „Future in a Box“ wegweisende 4.0-­Konzepte für die Kaffeemaschinenbranche. Foto: WMF Group / Press'n'Relations

WMF präsentiert mit „Future in a Box“ wegweisende 4.0-­Konzepte für die Kaffeemaschinenbranche. Foto: WMF Group / Press'n'Relations

WMF präsentiert mit „Future in a Box“ wegweisende 4.0­-Konzepte für die Kaffeemaschinenbranche

Es bietet Gastronomen, Hoteliers und Kaffeemaschinen-­Betreibern alle relevanten Bordmittel für die digitalen Kundenerlebnisse der Zukunft.Im Vordergrund standen zum einen schlüsselfertige Konzepte für berührungs­- und bargeldlose Bezahlsysteme sowie Telemetrie, Connectivity und Apps. Zum anderen gab der Premiumanbieter tiefe Einblicke in die Entwicklungsagenda rund um innovative Touch­-Payment-Systeme via Near Field Communication und Biometrie. Das Zeitalter der vernetzten Dinge, Dienste und Menschen hat endgültig begonnen. Marktkenner und Institute prognostizieren, dass im Jahr 2020 über 38 Milliarden elektronische Geräte miteinander kommunizieren werden – dazu gehört auch die Mensch-­Maschine-­Kommunikation im Bereich Kaffeemaschinen. „Mit der WMF espresso haben wir gezeigt, wie sich ein Kundenversprechen durch neue Sinneseindrücke zusätzlich positiv emotionalisieren lässt. Gleiches wollen wir nun mithilfe moderner 4.0­-Technologien erreichen. Wir zeigen den Weg, Kundenerlebnisse im Umfeld mobiler Interaktion auf eine völlig neue Ebene zu heben. Digitalisierung ist nicht nur Technologie, sondern vielmehr eine Marschroute, um die Bedürfnisse und Wünsche der kommenden Kundengenerationen zu befriedigen“, so Melanie Nolte, Head of Marketing WMF Kaffeemaschinen.

Der digitale Geldbeutel

Eines steht fest: Der Geldbeutel der Zukunft ist bargeldlos und mobil. Bis 2017 werden voraussichtlich über 400.000.000 Menschen weltweit mobile Zahlungssysteme nutzen. Damit Kunden von diesem Markt gezielt profitieren können, stellte WMF für gewerbliche Kaffeemaschinen unterschiedliche Lösungsansätze vor. Dazu gehörten die nahtlose Integration von Online­-Bezahlsystemen wie PayPal, der Einsatz von Kredit­-, Kunden-­ beziehungsweise Clubkarten sowie Smartphones über Near Field Communication sowie Touch­-Payment-­Szenarien via Biometrie. Das Ergebnis: Durch die Integration neuer Kommunikations-­ und Interaktionsprozedere via GPRS und Bluetooth lassen sich nicht nur Kassierzeiten um bis zu 80 Prozent reduzieren. Darüber hinaus eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten der „digitalen“ Kundenansprache und ­-bindung.

Personalisierung auf Knopfdruck

Ein weiterer Weg, Kunden mittels attraktiver, mobiler Services zu binden, ist die vollständige Personalisierung des Kaffeegenusses. Im Zuge dessen stellte WMF die neue Business App „WMF MyCoffee“ vor, mit deren Hilfe der Nutzer individuelle Kaffeerezepte selbst kreieren, teilen und auf den Maschinen der New Generation Plattform (WMF 8000S, WMF 5000S, WMF 1500S) genießen kann. Das Vorgehen ist intuitiv und effizient: Über generische Rezept­-Templates wählt der Kunde zunächst seine Lieblings­-Spezialität aus – etwa einen Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato oder Café Crème. Im nächsten Schritt passt er die Vorlage hinsichtlich Kaffee­-, Milch- und Schaum-­Menge an seine Präferenzen an und speichert diese als persönliches Lieblingsgetränk ab. Nun können die hinterlegten Daten an eine in der App zuvor registrierte Maschine übermittelt werden. Der Gast bestätigt in der Folge seinen Getränkewunsch nur noch im Display der Maschine und das Getränk wird nach seinen Wünschen produziert.

Erfolg mit Daten

Last but not least erfuhren die Messebesucher, wie sich mittels effizienter Telemetrie­-Methoden sowohl die Geschwindigkeit als auch die Stabilität und Qualität von Service-­ und Verkaufsprozessen rund um WMF Kaffeevollautomaten maximieren lassen. „Unser Ziel ist es, eine zentrale Service­ und Analyse­-Plattform zu bieten, die den Betrieb unserer Kaffeemaschinen noch effizienter und umsatzattraktiver gestaltet“, so Melanie Nolte. Grundlage dafür ist die Zwei-Wege­-Kommunikation des WMF RemoteDataAccess. Diese erlaubt zum einen, unterschiedlichste Maschinendaten (etwa proaktive Serviceaufträge oder Störmeldungen) standortübergreifend zu sammeln und im Sinne optimaler Abläufe im Bestandsmanagement sowie der Serviceplanung zu analysieren. Hinzu kommen Leistungsdaten aus dem täglichen Betrieb. Was sind die Lieblingsgetränke der Kunden, zu welcher Uhrzeit, zu welchem Preis, an welchem Ort? – solche Fragen lassen sich dabei auf Knopfdruck beantworten. Zum anderen ermöglicht der WMF RemoteDataAccess ein hohes Maß an Flexibilität im Warenangebot: Via Web­Server bespielt der Betreiber individuelle Produkt­Specials samt ergänzendem Bildmaterial auf die Displays seiner Vollautomaten – standortübergreifend und zeitgesteuert.

www.wmf.de

Quelle: WMF Group

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