Restaurant der Zukunft

(tig) Die Schatten der NS­-Vergangenheit überwinden und neues (gastronomisches) Leben schaffen - ­ Mit dem visionären Konzept „Graf und Zeppelin“ hat der junge Schreiner Sebastian Geitner aus Nürnberg den Wettbewerb „Restaurant der Zukunft – Generation Outdoor“ gewonnen (Platz 1).

„Graf und Zeppelin“ von Sebastian Geitner. Foto: Gastronomie­-Report Verlags GmbH

„Graf und Zeppelin“ von Sebastian Geitner. Foto: Gastronomie­-Report Verlags GmbH

Das Konzept „Graf und Zeppelin“ gewinnt den Wettbewerb „Restaurant der Zukunft – Generation Outdoor“

Die sechs besten Konzepte des Wettbewerbs wurden vom 20. bis 24. Februar auf der Gastro Fachmesse INTERGASTRA in Stuttgart präsentiert. Angesichts von Globalisierung, penetranter (Social­)Media­-Berieselung und wohl auch der Angst vor Überfremdung lautet die klare Tendenz beim neuen Wettbewerb: Weg von High-­tech, zurück zu den Wurzeln, hin zur eigenen Geschichte und zur regionalen Identität. Für Gastronomen heißt das: Der Megatrend „Regionalität“ geht immer weiter – von den Produkten und Herstellern bis hin zum gesamten gastronomischen Konzept.

Platz 2 des Wettbewerbs ging an Philomena Kienle und ihr Restaurant „Karlson vom Dach“. Der Clou bei diesem Konzept ist die Verbindung von klassischen Baumaterialien mit organischen Substanzen, die derzeit noch in der Entwicklungsphase stecken. Und bei dem visionären Konzept „iSurprise“ (Platz 3) von Fabian Aigner kann das dreigeschossige Gebäude bei schönem Wetter auseinandergeschwenkt werden, sodass die Gäste ihre Speisen und Getränke unter freiem Himmel – und bei toller Aussicht – genießen können.

Der Wettbewerb „Restaurant der Zukunft“ wird seit 2004 alle zwei Jahre von dem Münchner Verleger und Publizisten Willy Faber veranstaltet. Kooperationspartner der 7. Auflage „Generation Outdoor“ war die Fachakademie für Raum-­ und Objektdesign in Garmisch­-Partenkirchen. „Bei unserem Zukunfts-­Wettbewerb geht es nicht darum, fertige Konzepte zu liefern, die 1:1 umsetzbar sind. Es geht vielmehr darum, der Branche ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie die Jugend von heute tickt und welche Wünsche und Sehnsüchte sie an die Gastronomie von morgen hat“, so Willy Faber.
Zur Jury gehörten u.a. Thomas Hirschberger (Gastro­Kette „HANS IM GLÜCK“), Frank Buchheister („ROAD STOP“­Gastro-­Gruppe), der Architekt Albert Weinzierl (Kull & Weinzierl-Gruppe), der DEHOGA-Ehrenpräsidenten Dr. Erich Kaub und Franz Kotteder, der Gastro-Experten der Süddeutschen Zeitung.

www.restaurant­-der­-zukunft.de

Quelle: Gastronomie­Report Verlags GmbH

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