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Vorteil: Leasing

Wikipedia sagt, dass es für „Leasing“ keine verbindliche Definition gibt. Haben Sie eine?

Unternehmenszentrale der ALBIS Leasing Gruppe in Hamburg. Foto: ALBIS HiTec Leasing AG

Unternehmenszentrale der ALBIS Leasing Gruppe in Hamburg. Foto: ALBIS HiTec Leasing AG

Sechs Fragen an Andreas Oppitz, Vorstand der ALBIS HiTec Leasing AG, zum Thema Leasing

Andreas Oppitz: Leasing bezeichnet eine Vertragsform der Vermietung und Verpachtung von Investitions- und Konsumgütern. Dabei wird zwischen zwei Arten unterschieden: Beim indirekten Leasing wird das Leasingobjekt von einer speziellen Leasinggesellschaft vom Hersteller gekauft und dann dem Leasingnehmer übergeben. Beim direkten oder Herstellerleasing wird das Leasingobjekt direkt vom Produzenten „verpachtet“.

Oft ist im Zusammenhang mit Leasing von „Mieten statt Kaufen“ die Rede. ALBIS bietet aber „Leasing“ und „Mietverträge“ an. Wo liegt der Unterschied? Andreas Oppitz: Beim Leasing besteht die Möglichkeit, das Leasingobjekt am Ende der vereinbarten Laufzeit zu erwerben. Das ist bei der Miete nicht der Fall. Hier muss der Mietgegenstand am Ende der Laufzeit zurückgegeben werden. In einem Mietvertrag können allerdings Service- und Wartungskomponenten enthalten sein. Anders verhält es sich beim Leasing. Hier ist der Leasingnehmer für die technische Funktionsfähigkeit des geleasten Objekts verantwortlich.

Beim Leasing offeriert ALBIS drei Leasing-Typen: Vollamortisation, Teilamortisation und kündbare Verträge. Welcher Vertragstypus eignet sich für welche Investition bzw. Finanzsituation besonders? Andeas Oppitz: Grundsätzlich ist der Vollamortisationsvertrag für alle Investitionen empfehlenswert: Hier erfolgt die Amortisation bis zum Ende der Laufzeit in gleichhohen – und damit eindeutig kalkulierbaren – Raten. Wer sich nicht auf die gesamte Laufzeit festlegen möchte, kann einen kündbaren Vertrag abschließen. Er kann bereits nach Ablauf der Grundmietzeit gekündigt werden. Zu beachten ist bei diesem Modell jedoch, dass der Leasingnehmer den Vertrag in diesem Fall zu den noch offenen Leasingraten ablösen muss. Auch der Teilamortisationsvertrag bietet eine feste Leasingrate für die Vertragslaufzeit. Zum Ende der Leasingzeit muss der Leasingnehmer den Leasinggegenstand zum jeweiligen Zeitwert des Objektes herauskaufen. Dabei muss es sich mindestens um den vereinbarten Restwert handeln.

Ist es heute leichter, einen Leasingvertrag als einen Kreditvertrag zu bekommen? Andreas Oppitz: Ja. Leasinggesellschaften haben insbesondere in der Gastronomie deutlich mehr Objektkenntnisse als Banken und bewerten Anfragen dadurch deutlich anders. Darüber hinaus wird das Objekt in der Leasinggesellschaft aktiviert und dient somit als Sicherheit.

Welche Voraussetzungen muss ein Gastronom/Hotelier in jedem Fall mitbringen, um mit ALBIS ins Geschäft zu kommen? Andreas Oppitz: Neben einer Gewerbeberechtigung muss er eine durchschnittliche Bonität aufweisen.

Können Sie unseren Lesern fünf Argumente/Schlagworte nennen, warum Leasing eine gute Finanzierungsalternative ist? Andreas Oppitz: 1. Es werden keine Eigenmittel gebunden. 2. Die eigene Bilanz wird nicht belastet. 3. Durch kurze Laufzeiten bietet Leasing die Möglichkeit, immer wieder neueste Technologie einzusetzen. 4. Die gleichbleibende monatliche Belastung sorgt für eine sichere Budgetierung. 5. Leasing bietet einen steuerlichen Vorteil, da die Raten als Aufwand geltend gemacht werden.

www.albis-leasing.de

Quelle: ALBIS HiTec Leasing AG

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